Ein Jugendlicher eines Jugendklubs der DSW in Ostafrika vor einem Computer
Sexualaufklärung in Ostafrika wird digital: Mit der Facebookgruppe von Youth-to-Youth spielen Distanzen keine Rolle mehr.

Unsere Jugendklubs vernetzen sich

Daniel Bühner Blog, Frühe Aufklärung, Jugendliche, Projektberichte 0 Comments

Die Jugendlichen der Youth-to-Youth Initiative in Ostafrika haben sich über Facebook vernetzt. Auf diese Weise können untereinander Erfahrungen und neue Ideen ausgetauscht werden. 

In Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda hat die Stiftung Weltbevölkerung im Rahmen der Youth-to-Youth Initiative ein Netzwerk von Jugendklubs. Eine wichtige Aufgabe der Jugendklubs ist es, junge Menschen über das Thema Sexualität und Verhütung aufzuklären. Ein Austausch unter den Jugendklubs bringt viele Vorteile und beeinflusst die Entwicklung der Zukunft zusehends positiv.

Hunderte Kilometer Entfernung? Jugendliche vernetzten sich!

Aufgrund der geographischen Ausdehnungen bleibt es nicht aus, dass die Jugendklubs oft hunderte Kilometer voneinander entfernt sind. Die direkte Reichweite der Klubs bezieht sich auf die nähere Umgebung und Austausch mit anderen Einrichtungen der Youth-to-Youth Initiative war kaum vorhanden. Das hat sich jedoch geändert. Die Jugendlichen haben sich über Facebook vernetzt. Die Gruppe “Y2Y Uganda” hat bereits 458 Mitglieder und in der Gruppe “Y2Y Kenya” sind es 523.

Erfahrungen und Ereignisse miteinander teilen

In den FB-Gruppen wird aus einem Mix von Englisch und Lokalsprache viel gepostet, geteilt und kommentiert. Es wird sich über Jugendthemen, aber auch über vergangene und geplante Aktionen ausgetauscht. Die Klubs müssen sich eigenständig finanzieren und wirtschaftlich sein. Einnahmen werden zum Beispiel über den Verkauf von selbst produzierten Kerzen und handgefertigten Schmuck erzielt. Neue Formen und Möglichkeiten der Eigenfinanzierung können so an alle Klubs weitergegeben werden. Die Distanzen spielen keine Rolle mehr.

Der Blick in die Zukunft

Die Vernetzung über Facebook öffnet viele Möglichkeiten. Besonders neue Jugendklubs, die sich noch im Aufbau befinden, können von den Erfahrungen der anderen profitieren. Was muss man alles beachten? Welche Aktionen sind sinnvoll? Was für Einnahmemöglichkeiten gibt es? Junge Menschen, die keine Möglichkeit haben einen Klub zu besuchen, können einfacher an Informationen gelangen. Über die Youth-to-Youth Gruppen bei Facebook haben sie die Möglichkeit sind mit Gleichgesinnten auszutauschen.

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