Frauen in Uganda bei einem Workshop zu freiwilliger Familienplanung
Die Vereinten Nationen rechnen in ihren neuesten Bevölkerungsprojektionen damit, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen steigen wird. Zwar ist die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau in den vergangenen Jahren weltweit gesunken, doch in Afrika liegt sie immer noch sehr hoch. Unter anderem deshalb, weil es durch den Mangel an modernen Verhütungsmitteln zu vielen ungewollten Schwangerschaften kommt. Die DSW setzt sich in ihren Projekten dafür ein, dass alle Frauen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln und Angeboten der freiwilligen Familienplanung bekommen. Wie hier bei einem Workshop der DSW in Pakam Kisoko (Uganda). Foto: Jonathan Torgovnik

Neue UN-Projektionen: Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,8 Milliarden Menschen

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Hannover, 21. Juni 2017. Die Weltbevölkerung wird von heute rund 7,6 Milliarden Menschen auf 9,8 Milliarden 2050 und 11,2 Milliarden 2100 wachsen. Das geht aus den neuesten Weltbevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor. Zwar ist die Fertilität der meisten Ländern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, doch gerade in Afrika ist sie weiterhin hoch. Dort bekommen Frauen derzeit durchschnittlich 4,7 Kinder, deutlich …

Mädchen im African Population and Health Research Center in Nairobi, Kenia. (Foto: Jonathan Torgovnik/Reportage by Getty Images).

Studie: Jeden Tag bekommen 2.100 Mädchen in Entwicklungsländern ein Kind

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DSW: „Sexualaufklärung muss im Kindesalter beginnen“ Hannover, 24. Mai 2017. Im vergangenen Jahr wurden 777.000 Mädchen unter 15 Jahren in Entwicklungsländern Mütter – das sind 2.100 Geburten jeden Tag. Weit über die Hälfte (58 Prozent) in Afrika. Das geht aus der heute veröffentlichten Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts hervor. Erste sexuelle Erfahrungen von Mädchen unter 15 Jahren finden laut Studie …

Als Viren und Bakterien verkleidete NGO-Mitarbeiter zertreten riesige Medikamentenpackungen vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Protestaktion zum Treffen der G20-Gesundheitsminister in Berlin. Antimikrobielle Resistenzen sind eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen vernachlässigte Armutskrankheiten. Foto: Jörg Farys/die.projektoren

Mehr als drei Millionen Menschen sterben an Armutskrankheiten

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Entwicklungsorganisationen fordern G20-Gesundheitsminister zu mehr Engagement auf Berlin, 19. Mai 2017. Jede Minute sterben rund sechs Menschen an den drei größten Armutskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria – das sind pro Jahr mehr als drei Millionen Menschen. Hinzu kommen die Todesfälle durch vernachlässigte tropische Krankheiten. Für viele dieser Krankheiten gibt es bisher keine wirksame Impfung oder Behandlungsmöglichkeiten. Auf den dringenden Handlungsbedarf …

Einladung zur Diskussionsveranstaltung „Afrikas Jugend stärken – Gesundheit und Bildung als Schlüsselfaktoren“

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Dienstag, 30. Mai 2017, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) dbb-Forum, Friedrichstraße 169, Berlin In Afrika wächst die größte Jugendgeneration aller Zeiten heran – ihre Chancen sind entscheidend für die Zukunft des Kontinents. Aktuelle politische Initiativen betonen die große Bedeutung der heutigen Jugendgeneration für eine nachhaltige soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Die sogenannte „demographische Dividende“ ist hier zu einem zentralen Begriff …

Jeden Tag sterben mehr als 3.000 Jugendliche weltweit

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Hannover, 16. Mai 2017. Jeden Tag sterben weltweit mehr als 3.000 Jugendliche. Das sind rund 1,2 Millionen Teenager pro Jahr. Zu den Haupttodesursachen zählen Verkehrsunfälle, untere Atemwegserkrankungen und Selbsttötung. Unter 15- bis 19-jährigen Mädchen sterben die meisten infolge von Komplikationen bei Schwangerschaft, Geburt oder unsicheren Abtreibungen. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Dazu erklärt Renate …

Moskitonetz mit Anopheles-Mücke, die Malaria überträgt
Impregnierte Moskitonetze sind ein gutes Mittel gegen Stechmücken, wie zum Beispiel die Anopheles-Mücke, die unter anderem Malaria überträgt. Foto: Radio Okapi (CC BY 2.0)

Rückgang der Malaria-Todesfälle um fast ein Drittel auf 1.175 pro Tag

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Hannover, 24. April 2017. Die Zahl der Malaria-Todesfälle ist seit dem Jahr 2010 weltweit um 29 Prozent auf heute 1.175 Fälle pro Tag gesunken – das sind 429.000 pro Jahr. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Malaria-Neuinfektionen um 21 Prozent auf 212 Millionen pro Jahr. Zu diesen Fortschritten trugen vor allem verstärkte Präventionsmaßnahmen wie imprägnierte Moskitonetze bei. Darauf macht …

Dirk Roßmann erhält den Steiger Award

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Im Rahmen einer Galaveranstaltung mit 250 Gästen in Dortmund wurde Dirk Roßmann am 25. März der „Steiger Award“ verliehen. Der prominente Preis lehnt an die Tugenden des Bergmanns an und wird daher auch als „Ruhrpott-Oscar“ bezeichnet. Geehrt werden Menschen, „die in ihrem Handeln und Denken Gradlinigkeit, Offenheit und Toleranz bewiesen haben; Menschen, die sich auf ihrem Weg nicht beirren lassen …

„Deutschland ist größter Empfänger der eigenen Entwicklungsgelder“

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Hannover, 11. April 2017. Die Mittel Deutschlands für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit sind im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 24,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Damit erreicht der Anteil der deutschen Entwicklungsgelder am Bruttonationaleinkommen 0,7 Prozent – mehr als je zuvor. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Der Anstieg ist …

Eine Forscherin in einem Labor in Kenia in dem ein Impfstoff gegen eine der größten Armutskrankheiten, Aids, getestet wird

Die drei größten Armutskrankheiten fordern jede Minute sechs Todesopfer

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Hannover, 06. April 2017. Jede Minute sterben sechs Menschen an einer der drei größten Armutskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria. Hinzu kommen die Todesfälle durch vernachlässigte tropische Krankheiten. Für viele dieser Krankheiten gibt es bisher keine wirksame Schutzimpfung oder Behandlungsmöglichkeiten. Schätzungsweise eine Milliarde Menschen in Entwicklungsländern sind von vernachlässigten und armutsbedingten Krankheiten betroffen, also nahezu jeder Sechste. Darauf weist die Deutsche …

Täglich sterben 4.900 Menschen an Tuberkulose

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Hannover, 23. März 2017. Jeden Tag sterben weltweit rund 4.900 Menschen an Tuberkulose – insgesamt 1,8 Millionen Menschen jährlich. Damit ist Tuberkulose die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Im Jahr 2015 erkrankten 10,4 Millionen Menschen an Tuberkulose, das waren 28.500 Menschen pro Tag. Darauf weist die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März hin. Dazu erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin …