Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat heute den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2017 verliehen. Geehrt wurden drei Journalisten, die mithilfe von Reisestipendien der Stiftung in Afrika südlich der Sahara recherchiert haben. Die Ergebnisse werden unter anderem in der „taz“, der „Süddeutschen Zeitung“ und „Die Zeit“ veröffentlicht. Die Preisträger sind Julia Amberger mit dem Thema Social Start-Ups in Kenia, Kathrin Schwarze-Reiter mit dem Thema Bevölkerungswachstum in Niger und Jakob Simmank mit dem Thema Stärkung der medizinischen Grundversorgung durch den Kampf gegen Aids in Kenia. Die DSW zeichnete zudem den Nachwuchsjournalisten Marius Münstermann aus, dessen Artikel über Ebola in Liberia in der „Brigitte“ erschien.

„Mit dem Medienpreis wollen wir den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara stärker in die öffentliche Diskussion einbringen“, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Die Recherchereisen der Journalisten zeigen, dass im Bereich der Gesundheitsversorgung schon viel erreicht wurde. Doch bleibt der Handlungsdruck weiterhin groß.“

Die Exposés der vier Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der zum neunten Mal ausgeschriebene Medienpreis „Weltbevölkerung“ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Für den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2018 können sich Journalisten, YouTuber und Blogger noch bis zum 28. Februar 2018 bewerben. Weitere Informationen unter http://www.dsw.org/medienpreis/