Mädchen in Ostafrika mit Buch

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung verleiht Medienpreis

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Berlin, 9. November 2016. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat heute den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2016 verliehen. Geehrt wurden vier freie Journalisten, die mithilfe von Reisestipendien der Stiftung in Afrika südlich der Sahara recherchiert und Beiträge veröffentlicht haben – unter anderem in der „taz“, der „Nürnberger Zeitung“ und bei der „Deutschen Welle“. Die Preisträger sind Julia Amberger mit dem Thema Scheidenfisteln in Tansania, Dirk Gilson mit dem Thema Kinderehen in Niger und Arndt Peltner mit dem Thema Genitalverstümmelung in Somaliland. Die DSW zeichnete zudem den Nachwuchsjournalisten Tobias Dammers aus, dessen Artikel über Fußball als Mittel gegen sexuelle Gewalt in Kenia im „Tagesspiegel“ erschien.

„Mit dem Journalistenpreis wollen wir den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara stärker in die öffentliche Diskussion einbringen“, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Die Beiträge der Journalisten zeigen, dass im Bereich der Gesundheitssituation von Mädchen und Frauen schon viel erreicht wurde. Doch bleibt der Handlungsdruck weiterhin groß.“
Die Exposés der vier Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der zum achten Mal ausgeschriebene Medienpreis „Weltbevölkerung“ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Die Gesundheit der Frauen und Mädchen in Afrika ist zentral für die Zukunft des Kontinents. Gerade die Frauen und Mädchen sorgen für Einkommen und investieren in Bildung. Es kann nicht sein, dass sie nicht die gleichen Rechte haben“, sagt Minister Müller. „Deshalb unterstützen wir gerade sie mit unserer Entwicklungspolitik. Mit dem Medienpreis zeigen Journalistinnen und Journalisten uns die Herausforderungen, die wir noch lösen müssen.“

Der Preis wird in Kürze erneut in Form von Reisestipendien ausgeschrieben.

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