Die vier wichtigsten Dinge in unserer Jugendarbeit 2015

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Die Jugendgeneration in Afrika ist so groß wie nie zuvor und bietet ein enormes Entwicklungspotential. Deswegen müssen wir die Jugendlichen Tag für Tag fördern und ihnen alle Möglichkeiten an die Hand geben. Unser Fokus 2015  für unsere 400 Jugendklubs in  Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda liegt deshalb vor allem in diesen vier Feldern:

1. Fähigkeiten und Wissen fördern

Es gibt für die Jugendlichen nicht viele Orte, wo sie sich wertvolles Wissen aneignen können, das sie fürs Leben brauchen. Eine Ausnahme bilden aber unsere Jugendklubs. Hier können die Jugendlichen ihre Talente fördern, hier lernen sie, wie sie respektvoll miteinander umgehen, für einander einstehen – und auch, wie sie einen Jugendklub leiten. Heute führen sie einen Jugendklub und morgen vielleicht ein Unternehmen. Hier lernen sie Entscheidungen zu treffen: Über ihr Leben, über ihre Gesundheit, über Sexualität. 2015 wollen wir ihnen mehr als je zuvor helfen, sich dieses Wissen anzueignen.

2. Ein positives Umfeld schaffen

In diesem Jahr wollen wir uns noch stärker darauf fokussieren, ein positives Umfeld zu schaffen. Schon heute genießen die Jugendklubs eine große Akzeptanz in ihren Gemeinden. Es wird über Sexualität, HIV und Verhütung gesprochen. Die Eltern, Lehrer oder Freunde wissen das und finden das in den meisten Fällen auch gut. Das hilft nicht nur den Jugendlichen in den Klubs, sondern trägt auch dazu bei, dass sich mehr und mehr Menschen mit diesen wichtigen Themen befassen.

Öffentliche Kondomdemonstration

Öffentliche Kondomdemonstration

3. Anlaufpunkte speziell für Jugendliche

Gerade bei gesundheitlichen Beschwerden zieren sich viele Jugendliche, zum Arzt oder einer Krankenstation zu gehen. Noch stärker ist das bei Beratungen der Fall, wenn es beispielsweise um die Pubertät geht. Wir wollen deshalb unsere Veranstaltungen in den Gemeinden, die ja häufig viel junges Publikum anziehen, noch stärker mit speziellen Gesundheitsangeboten für Jugendliche koppeln.

4. Wirtschaftliche Entwicklung

Die ganze Arbeit, die wir im Bereich der Aufklärung, der Verhütung und der Aids-Prävention machen, wäre nicht erfolgreich, wenn die Jugendlichen keine Möglichkeit hätten, sich nicht auch wirtschaftlich bei uns zu entwickeln. Das heißt nicht, dass sie bei uns reich werden…sondern vielmehr, dass sie bei uns Fähigkeiten erlangen, die für ihre Berufsausbildung so enorm wichtig sind. Und, dass wir ihnen auch beim Einstieg ins Berufsleben unter die Arme greifen, indem wir ihnen beispielsweise bei der Berufssuche helfen.

 

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