Globales Handeln -Stimmen gegen Aids

Sadiah Meiselbach Blog, HIV und Aids 0 Comments

1.Diane Kruger: Meine Reise, ihre Geschichte

In einem Videobeitrag spricht Hollywood-Star Diane Kruger („Troja”) über ihr
Engagement im Kampf gegen HIV/Aids und über persönliche Eindrücke von ihrer
Informationsreise nach Südafrika. Dort erfuhr Diane Kruger unter anderem von Nicolet, deren
Geschichte in einem kurzen Video (Nicolet’s story) mit deutschen Untertiteln erzählt wird. Zum Video

2.  „Mein Traum ist, dass wir einen AIDS-Impfstoff finden, bevor ich sterbe“

Als Kundai Chinyenze aus Simbabwe nach Hause eilte, um ihrer Mutter stolz ihr gutes
Zeugnis zu zeigen, ist das Haus voller bedrückter Angehörigen und die Mutter schwerkrank,
schon nicht mehr ansprechbar. Die 15-jährige Kundai erfährt nur zufällig, woran ihre Mutter
leidet: AIDS. Nach wenigen Wochen stirbt sie. Zwei Jahre später erliegt auch Kundais Vater
den Folgen der Immunschwächekrankheit. Die junge Frau fasst einen Plan: Sie will Medizin
studieren und alles über die Krankheit lernen, die ihre beide Eltern genommen hat. Heute ist
Dr. Chinyenze 37 Jahre alt und koordiniert eines der komplexesten medizinischen
Forschungsprojekte: Die Entwicklung des Impfstoffes, der vor HIV schützt. Zum Blogbeitrag

Autoren-Profilbild_Kundai Chinyenze

Ärztin Dr. Kundai Chinyenze

3.The Art of Saving a Live: Kunst zwischen Aids und Forschung

Mit dem Projekt ‘The Art of Saving a Life‘ bringt die Bill & Melinda Gates Stiftung 30 Künstler
zusammen, die sich dem Thema Impfen durch ihre Kunst nähern. Künstlergrößen wie Alexia
Sinclair, Olafur Eliassson oder Annie Leibovitz beteiligten sich an der Initiative. Die
renommierte britische Bildhauerin Katharine Dowson stellt in ihrem Werk die Bereiche
Wissenschaft, Kunst und Medizin nebeneinander und erweckt so eine anatomische Welt zum
Leben. Aus geätzten Kristallen hat Dowson eine Skulptur geschaffen, die veranschaulicht, wo
ein möglicher HIV-Impfstoff auf molekularer Ebene ansetzen könnte. Die Künstlerin
beschreibt in diesem Artikel ihre Neugier auf sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit
der Komplexität des HI-Virus und der Forschung von Wissenschaftlern weltweit, die auf der
Suche nach einem Impfstoff sind.

4. ONE Aids-Bericht 2015: Ein Ende von Aids ist möglich – aber nur, wenn alle mitziehen

Die Lobby- und Kampagnenorganisation ONE veröffentlicht zum Welt-Aids-Tag 2015 ihren
neuen Aids-Bericht. Der Beitrag stellt die neue Zahlen, Daten und Prognosen zu HIV/AIDS in
Entwicklungsländern vor und stellt die Frage, was geschehen muss, um HIV/AIDS weltweit
einzudämmen. Schwerpunkt des diesjährigen Berichts ist die Finanzierung der
Aidsbekämpfung: Was leisten Deutschland und andere Geber bereits? Leisten Länder in
Afrika ihren Beitrag? Zum Beitrag

Minh-Khai besucht ein Waisenhaus für Kinder, die ihre Eltern an Aids verloren haben

Minh-Khai Phan-Thi: Schauspielerin, Moderatorin und ONE Unterstützerin

5. „Als HIV-Forscher trage ich soziale Verantwortung“
HIV-Forschung kann niemand alleine betreiben, sagt HIV-Experte Prof. Hendrik Streeck, der
nach neun Jahren aus den USA wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist und zurzeit im
Ruhrgebiet ein international vernetztes Zentrum für HIV-Forschung aufbaut. In Mosambik
arbeitet er mit lokalen Wissenschaftlern zusammen, um gemeinsam ein HIV-Forschungslabor
aufzubauen und Fachkräfte auszubilden. In seinem Beitrag liefert Streeck eine Übersicht über
die deutsche und internationale Forschungslandschaft im Bereich HIV-Heilung und
Impfstoffforschung, notwendige Innovation und verhinderte Spitzenforschung – sowie über
die besondere soziale Verantwortung als HIV-Forscher. Zum Blogbeitrag

Henrik Steek

Prof. Dr. Hendrik Streeck: Direktor des Instituts für HIV-Forschung an der Universität Duisburg-Essen.

6. Warum eigentlich Welt-Aids-Tag?
Das Jahr schreitet voran und fast jeden Tag ist im Kalender das Gedenken an ein Thema
eingetragen. Diese Gedenktage sollen uns für herausragende Themen sensibilisieren – mal
mehr, mal weniger erfolgreich. „Ach, Aids“, sagen vielleicht manche. Wie viele Geißeln der
Menschheit: Armut, Hunger, Krieg, Terror, ist auch HIV/Aids ein Problem, das in unserem
Land eine Minderheit betrifft, in anderen Regionen unserer Welt aber ein sehr massives
Problem darstellt. „Ach, Aids.“ Was ist das Besondere an diesem Tag? Was sollte uns dazu
bringen, das Kalenderblatt des 1.12. nicht einfach umzublättern, sondern kurz innezuhalten?
Autorin ist Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesentwicklungsministerin a.D., Vizepräsidentin
der Freunde des Globalen Fonds

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