Foto: Jonathan Torgovnik

Internationaler Frauentag am 8. März: Jede Dritte hat physische oder sexualisierte Gewalt erfahren

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung Globale Gesundheit, Pressemitteilungen, Weibliche Genitalverstümmelung Leave a Comment

DSW: „Rechte von Mädchen und Frauen nicht länger mit Füßen treten!“

Weltweit hat rund ein Drittel aller Mädchen und Frauen physische oder sexualisierte Gewalt erfahren. Die Täter kommen häufig aus dem unmittelbaren Umfeld. Die Folgen für die Betroffenen sind oft gravierend. Viele werden ungewollt schwanger und müssen Schule oder Ausbildung abbrechen, werden mit HIV infiziert, leiden an Depressionen oder begehen Selbstmord. Das gibt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März bekannt.

„Besonders Mädchen in Entwicklungsländern sind von gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie Kinderehen und Genitalverstümmelung betroffen“, betont Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „So wird in den ärmsten Ländern der Welt jedes achte Mädchen vor ihrem 15. Geburtstag verheiratet. Das verschlechtert ihre Bildungschancen, verschärft Armut und bedeutet für viele aufgrund von zu frühen Schwangerschaften sogar den Tod. Die Rechte von Mädchen und Frauen dürfen nicht länger mit Füßen getreten werden! Regierungen müssen rigoroser gegen Täter vorgehen, intensivere Gewaltprävention betreiben und schädliche Praktiken wie Genitalverstümmelung und Kinderehen abschaffen. Um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, brauchen Mädchen vor allem eine bessere Bildung, und sie müssen über ihre Rechte aufgeklärt und ermutigt werden, um diese auch einfordern zu können.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.