DSW: „Ein wichtiges Signal für die Umsetzung des Menschenrechts auf freiwillige Familienplanung“

Hannover, 15. November. Am Donnerstagabend beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Mittelerhöhung für den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) von 33 Millionen auf 40 Millionen Euro. UNFPA verbessert durch seine Programme unter anderem Müttergesundheit, den Zugang zu Verhütungsmitteln und stärkt Gesundheitssysteme.

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) begrüßt die Erhöhung. In dieser Woche waren Teilnehmende aus 160 Ländern auf der von UNFPA organisierten Weltbevölkerungskonferenz in Nairobi zusammengekommen. Durch die Konferenz sollen der politische Wille und die finanziellen Verpflichtungen mobilisiert werden, um das Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung sowie das Recht auf körperliche Selbstbestimmung umzusetzen.

„Der Weltbevölkerungsgipfel hat diese Woche eindrücklich gezeigt, wie stark die weltweite Unterstützung in Zivilgesellschaft und Politik für den universellen Zugang zu Verhütungsmitteln und für die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ist.“, so Andreas Hübers, Leiter des politischen Büros der DSW in Berlin.

„Gleichzeitig herrscht beachtlicher Gegenwind bei der Umsetzung der sexuellen und reproduktiven Rechte. Durch die Aufstockung des deutschen Beitrags an UNFPA bringt der Bundestag das Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung und Selbstbestimmung voran und bezieht klar Stellung. Mich freut dabei insbesondere, dass dies über Fraktionsgrenzen hinweg geschieht. Dies ist die zweite Erhöhung für UNFPA, und die deutschen Beiträge nähern sich dem eigentlich benötigten Mindestbeitrag von 44 Millionen Euro pro Jahr immer weiter an.“

 

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