Rückschlag für die körperliche Selbstbestimmung
Weltfrauentag 2026: Internationale Krisen und politische Kurswechsel bedrohen die Rechte von Frauen.
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Zum 1. April 2026 übernimmt Sebastian Tripp den Vorstandsvorsitz der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW). Gemeinsam mit Angela Bähr als Vorständin Programme bildet er künftig die Doppelspitze der Organisation. Angela Bähr verantwortet die internationale Zusammenarbeit, die Programmentwicklung und deren Umsetzung sowie die Koordination der DSW-Länderbüros. Sebastian Tripp wird insbesondere die partnerschaftlichen Allianzen, die politische Arbeit in Berlin und Brüssel und das Marketing leiten sowie die Gesamtstrategieentwicklung mit vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, mit Sebastian Tripp einen erfahrenen Netzwerker gewonnen zu haben, der viel Erfahrung im Aufbau starker Partnerschaften, sowie im Fundraising hohe Management-Kompetenz einbringen wird“, sagt Helmut Heinen, Vorsitzender des für die Ernennung zuständigen Stiftungsrats der DSW.
Nach dem Studienabschluss als Diplom-Sportwissenschaftler mit den Schwerpunkten Ökonomie und Management war Sebastian Tripp von 2005 bis 2017 in der Sportvermarktung tätig. 2017 wechselte er zum WWF Deutschland und der zugehörigen PANDA Fördergesellschaft GmbH, die er seit 2019 als Alleingeschäftsführer geleitet hat. Nun folgt er auf Jan Kreutzberg, der im vergangenen Jahr die Leitung der DSW abgab, um die Berliner Repräsentanz des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) aufzubauen. Beide Organisationen arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Die DSW zeichnet unter anderem für die deutsche Ausgabe des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts verantwortlich.
„In Zeiten, da die von den Vereinten Nationen vertretenen Menschenrechte, und nicht zuletzt das Recht auf körperliche Selbstbestimmung insbesondere der Frauen, wieder zunehmend in Frage gestellt werden, ist die Arbeit der DSW wichtiger denn je“, sagt Sebastian Tripp mit Blick auf seine neue Aufgabe. Es brauche starke Partnerschaften und den vollen Einsatz aller gesellschaftlichen, unternehmerischen und politischen Kräfte, um der größten Jugendgeneration aller Zeiten eine gesunde und eigenständige Zukunft zu ermöglichen. Er freue sich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team der DSW seinen Teil dazu beizutragen.
Foto: (c) Delia Woehlert