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„Zukunft wird gemacht“

Pressemitteilung | 01. Oktober 2026 | #Stiftungsrat

Vier neue Mitglieder im Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Im 35. Jahr ihres Bestehens freut sich die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), vier neue Mitglieder in ihrem Stiftungsrat begrüßen zu dürfen* und sich damit für die kommenden Jahre und Jahrzehnte aufzustellen. „Ich bin überzeugt: Zukunft wird gemacht. Dafür braucht es kluge Ideen und Menschen, die gestalten wollen. Gerade dann, wenn das Umfeld schwieriger wird“, sagt Charlotte Holzum. „Die Verbindung von Basisarbeit und politischer Wirkung hat mich überzeugt, mich als Stiftungsrätin einzubringen.“ Holzum ist geschäftsführende Gesellschafterin einer auf Dialog spezialisierten Kommunikationsberatung. Die studierte Politikwissenschaftlerin und ausgebildete Fernsehjournalistin verfügt über 25 Jahre Erfahrung in Corporate Communications, Stakeholder Dialogen sowie Krisenkommunikation.

Claas Meineke war acht Jahre Mitglied des Vorstands eines der größten deutschen Lebensmittelhändler und fokussiert sich heute als unabhängiger Senior Advisor auf strategische Wachstums- und Transformationsfragen für Unternehmen, Investoren und Managementteams. „Als Vater von vier Söhnen erlebe ich unmittelbar, wie entscheidend Bildung, Orientierung und echte Perspektiven für junge Menschen sind – und wie ungleich diese Chancen weltweit verteilt sind“, erklärt Meineke seine Motivation, im Stiftungsrat der DSW mitzuwirken.

Für Sara Nuru ist es besonders wichtig, „dass junge Menschen nicht nur als Empfänger*innen von Unterstützung gesehen, sondern darin gestärkt werden, selbst Entscheidungen zu treffen und ihre Zukunft mitzugestalten“. Die Sozialunternehmerin hat äthiopische Wurzeln und engagiert sich seit vielen Jahren für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Selbstbestimmung von Frauen in Äthiopien. Gemeinsam mit ihrer Schwester gründete sie einen Verein zur Stärkung von Frauen sowie eine Kaffeemarke, die für faire Lieferketten und nachhaltiges Wirtschaften steht. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Nuru 2009 durch ihren Sieg bei Germany’s Next Topmodel bekannt. Seit 2018 engagiert sie sich zudem als Botschafterin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für Themen der Entwicklungszusammenarbeit.

Mit Eva Schildbach komplettiert eine ausgewiesene Expertin im Bereich öffentliche Gesundheit und Gesundheitsförderung in der Entwicklungszusammenarbeit das ehrenamtlich tätige Gremium. Sie verfügt über zahlreiche Auslandserfahrungen in unterschiedlichsten Ländern, arbeitet seit über zehn Jahren als Führungskraft in einer Consulting-Firma und will helfen, die finanzielle Basis der DSW zu sichern. Es sei entscheidend, „die Erfolge und die sinnvolle Arbeit der Organisation auf vielfältige Weise zu erzählen, damit sie unterschiedliche Menschen und Zielgruppen erreichen“.

„Wir haben in 35 Jahren vieles zum Positiven verändert“, sagt Elmar Bingel, der dem Stiftungsrat seit Gründung der DSW im Jahr 1991 angehört. „Doch gilt es, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, unsere Konzepte weiterzuentwickeln und die Stiftung zukunftsfähig zu machen.“ Ende dieses Jahres wird der Wirtschaftsprüfer und Experte im Gesundheitswesen aus dem Gremium ausscheiden und damit den Staffelstab an die nächste Generation übergeben. Die DSW verabschiedet sich in großer Dankbarkeit von einem unermüdlichen und sehr engagierten Förderer. 

*Charlotte Holzum, Sara Nuru und Eva Schildbach treten dem DSW-Stiftungsrat 1.Oktober 2026 bei, Claas Meineke am 1.Januar 2027. Diesem gehören neben dem Vorsitzenden und langjährigen Herausgeber der Kölnischen Rundschau Helmut Heinen auch weiterhin Tobias Kahler, Direktor der Gates Foundation Deutschland, die Ärztin Dr. Barbara Kloss-Quiroga, die Sozialunternehmerin Barbara Lenz sowie der Unternehmer und Stiftungsgründer Dirk Roßmann an. Zudem ist Prof. Dr. Ernst U. v. Weizsäcker Ehrenmitglied des Stiftungsrates.

Nicole Langenbach

Pressesprecherin Abteilungsleitung Kommunikation