Berlin, 26. Oktober 2021. Mit einer fotogenen Protestaktion zu Beginn der Koalitionsverhandlungen machen 13 Entwicklungsorganisationen auf ein wichtiges Anliegen für die neue Legislatur aufmerksam: Die NGOs fordern von den Koalitionsverhandler*innen von SPD, Grünen und FDP, dass sich die neue Regierung im Koalitionsvertrag zu einer verlässlichen und ausreichenden Finanzierung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bekennt. 

Ziel der Protestaktion: Im Koalitionsvertrag soll festgeschrieben werden, dass, wie international vereinbart, jährlich mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bereitgestellt wird. Dabei sollen die Kosten für Geflüchtete im Inland nicht angerechnet werden. 

Unter dem Motto „Wir suchen ab sofort Koalitionspartner*innen (m/w/d)“ laden die beteiligten NGOs die Ampel-Verhandler*innen zum Vorstellungsgespräch auf der Straße ein. In Ampelkostümen machen sie Kandidat*innen ausfindig, mit denen sie auf gemeinsamen Erfolgen aufbauen und sich in der anstehenden Legislaturperiode für mehr globale Gerechtigkeit und ein Ende von Hunger und extremer Armut einsetzen können. Rund um die Aktion machen zwei Lastenfahrräder mit großen Bannern auf die Forderungen der Entwicklungsorganisationen aufmerksam. 

Sie sind herzlich zum Fototermin eingeladen am
27. Oktober, um 11 Uhr
am Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140 (an der Passage Richtung Stresemannstraße 29), Berlin.

Für Interviews stehen Ihnen vor Ort Vertreter*innen der beteiligten Organisationen zur Verfügung.

Fotos der der Aktion zum Download

Fotos der Aktion stehen am 27. Oktober 2021 ab 13 Uhr unter https://www.picdrop.com/dieprojektoren/DSW-MediaStunt-Koalitionsverhandlungen zur Verfügung.

Weitere Informationen

Kampagnenwebsite: https://www.dsw.org/zusammen-weiter-entwickeln/
Kampagne auf Twitter: https://twitter.com/hashtag/ZusammenWeiterEntwickeln
Kampagnenfilm: https://youtu.be/YCvdNN9a5fc 

Die Aktion ist Teil der von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) initiierten Kampagne #ZusammenWeiterEntwickeln, an der folgende Entwicklungsorganisationen beteiligt sind: Aktionsbündnis gegen AIDS, CARE Deutschland, CBM Christoffel-Blindenmission, Friends of the Global Fund Europe, die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen, Global Citizen, ONE Deutschland, Oxfam, Plan International Deutschland, Save the Children Deutschland, SOS-Kinderdörfer weltweit und World Vision Deutschland.

Diese Einladung als PDF herunterladen.

Kontakt für Fragen und Interviewanfragen vorab:

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Monika Schröder: 0511/943 73 38, presse@dsw.org
www.dsw.org

Pressekontakte Partnerorganisationen:

Aktionsbündnis gegen Aids
Peter Wiessner: 030/2790 9998,  0163/45 68 514, wiessner@aids-kampagne.de
www.aids-kampagne.de

CARE Deutschland
Stefan Brand: 0170/74 48 600, brand@care.de
www.care.de

CBM Christoffel-Blindenmission
Marion Muhalia: 06251/13 13 41, marion.muhalia@cbm.org
www.cbm.de

Friends of the Global Fund Europe
Sergius Seebohm: 0162/2030 777, sergiusseebohm@afmeurope.org
www.theglobalfund.org/en/friends/

Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen
Donald Sandmann, 030/206 711 46, d.sandmann@stiftung-gegm.de
stiftung-gegm.de/

Global Citizen
Rick Nagelschmidt: 0177/576 95 69, presse@globalcitizen.org
www.globalcitizen.org

ONE
Scherwin Saedi: 0152/03 77 14 29, scherwin.saedi@one.org
www.one.org/onevotede/

Oxfam Deutschland
Steffen Küßner, 0177/880 99 77, skuessner@oxfam.de
www.oxfam.de

Plan International Deutschland
Sascha Balasko: 040/607 716 146, sascha.balasko@plan.de
www.plan.de

Save the Children
Claudia Kepp: 0170/785 89 35, claudia.kepp@savethechildren.de
www.savethechildren.de

SOS-Kinderdörfer weltweit
Boris Breyer: 089/179 14 287, boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

World Vision Deutschland
Iris Manner, Christian Kage; Pressestelle: 06172/763-151, -153, -155, presse@wveu.org
www.worldvision.de