Steigerung des Entwicklungsetats um 159 Millionen Euro

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Hannover, 15. März 2017. Den heute im Bundeskabinett beschlossenen Eckwerten für den Bundeshaushalt 2018 zufolge ist eine Mittelaufstockung für den Etat des Entwicklungsministeriums um 159 Millionen Euro auf 8,7 Milliarden Euro geplant.

Dazu sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW): „Der geplante Zuwachs beim Entwicklungsetat ist ein weiterer Schritt nach vorne, den ich begrüße, auch wenn der Zuwachs deutlich unter dem der Vorjahre liegt. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die verfügbaren Mittel dort eingesetzt werden, wo die Entscheidungsfreiheit von Frauen und Paaren beschnitten wird. Aufgrund der drohenden drastischen Kürzungen im Bereich der internationalen freiwilligen Familienplanung durch die „Global Gag Rule“ der US-Regierung sehe ich Deutschland in der Pflicht, sich hier stärker zu engagieren. Zahlreiche europäische Länder sowie Kanada haben bereits Investitionen angekündigt, um die Finanzierungslücke zu verkleinern. Deutschland hingegen hält sich bisher mit einer Finanzierungszusage zurück. Die nun beschlossenen Erhöhungen bieten hierfür aber neue Spielräume.“

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