Homosexualität – noch nicht überall Normalität

[cs_content][cs_section bg_image=”http://www.dsw.org/wp-content/uploads/2016/11/Homosexualität.png” parallax=”false” style=”margin: 100px 0px px;padding: 0px;margin-bottom: 0px;padding-bottom: 0px;”][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”true” fade_animation=”in-from-bottom” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 150px 0px 200px;”][x_custom_headline level=”h1″ looks_like=”h1″ accent=”false” class=”cs-ta-center” style=”color: hsl(0, 0%, 100%);text-shadow: 2px 2px 5px #000;”]Homosexualität – noch nicht überall Normalität[/x_custom_headline][/cs_column][/cs_row][/cs_section][cs_section bg_color=”hsl(198, 100%, 44%)” parallax=”true” style=”margin: 0px 0px 50px;padding: 50px 0px 0px;margin-bottom: 0px;padding-bottom: 0px;”][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 0px;”][x_columnize]
„Coming-of-age“ nennt man im englischen Sprachraum die Zeit des Erwachsenwerdens. Und die ist nicht immer einfach. Ein „Coming-out“ gehört manchmal auch dazu – dem Umfeld mitteilen, dass man homosexuell oder bisexuell ist oder eine andere Geschlechtsidentität hat. Das kann deswegen schwierig sein, weil man nicht weiß, wie das Umfeld reagiert. Immer noch fällt man aus dem Rahmen, wenn man nicht dem gesellschaftlichen Standard oder der allgemeinen Auffassung entspricht. Dadurch setzen sich die Jugendlichen auch selbst unter Druck. In einer Zeit, in der sich viel ändert und ganz neue Gefühle und Erfahrungen hinzukommen, versuchen junge Menschen an Standards Halt zu finden. Bin ich normal? Ist das, was ich fühle, normal? Das kann dazu führen, dass diese Gefühle unterdrückt werden und das „Coming-out“ hinausgezögert wird – manchmal sehr, sehr lange. Nicht jeder kann selbstbewusst von sich sagen: „Ich bin schwul und das ist auch gut so.“ Auch wenn öffentliche „Coming-outs“ Prominenter in Deutschland dazu beigetragen haben, dass das Thema Homosexualität präsenter wurde.

Gleichzeitig ist „schwul“ mittlerweile ein weit verbreitetes Schimpfwort und quasi ein Synonym für alles Schlechte. Da wird auf einmal die schwere Klassenarbeit als „voll schwul“ bezeichnet. Diskriminierung findet auch später im Beruf statt. Gerne werden Homosexuellen typische Eigenschaften des jeweils anderen Geschlechts zugeschrieben und ihnen Fähigkeiten für bestimmte Berufe abgesprochen. Die Tatsache, dass jemand andere Vorlieben als der Großteil der Gesellschaft hat, macht ihn nicht weniger fähig. Es gab und gibt homosexuelle Frauen und Männer als Bürgermeister, Busfahrer, Außenminister, Fußballer, Supermarktverkäufer, Schauspieler, Klempner, Journalisten, LKW-Fahrer, Bankangestellte, Polizisten, Wissenschaftler, …
Liebe ist bunt und vielfältig: Der Christopher Street Day in verschiedenen Städten ist mittlerweile nicht mehr nur eine Veranstaltung für die LGBT-Community, sondern ein Ereignis für Junge, Alte, Homo- und Heterosexuelle, Singles, Familien und alle, die Gesicht für eine offene Gesellschaft zeigen wollen.[/x_columnize][x_custom_headline level=”h2″ looks_like=”h2″ accent=”false” class=”cs-ta-center” style=”color: hsl(0, 0%, 100%);”]Wenn „Anderssein“ zur Gefahr wird[/x_custom_headline][x_columnize]Homo- oder Transsexualität kann in anderen Ländern jedoch buchstäblich lebensgefährlich werden. Laut den Vereinten Nationen steht in 73 Ländern der Erde Homosexualität per Gesetz unter Strafe – in einigen Länder droht sogar die Todesstrafe. Jugendliche können nicht zu ihren Gefühlen stehen oder müssen in ständiger Angst leben, verhaftet, gefoltert und eingesperrt zu werden. Heimliche Treffen in Parks oder Clubs in Hinterhöfen sind oftmals die einzige Möglichkeit, in Kontakt zu kommen.
Das Leben in einer homophoben Gesellschaft ist schwierig: Alles kann verdächtig sein: eine zu enge Jeans bei Männern, mit 20 noch keinen Freund oder Freundin gehabt, kurze Haare bei Frauen. Neben der eigenen Angst, „entdeckt“ zu werden, kommt die soziale Ausgrenzung hinzu. Familie und Freunde wenden sich ab, um nicht ins Gerede zu kommen oder gar selbst Ziel von Angriffen zu werden. Zu den schlimmsten Angriffen zählen die sogenannten korrektiven Vergewaltigungen lesbischer Frauen.
Aufklärung hilft, um Vorurteile abzubauen und auch diejenigen, die nicht der Norm entsprechen, zur Normalität werden zu lassen. Homosexualität ist keine Krankheit, von der man geheilt werden muss, sondern eine Tatsache, die weltweit akzeptiert werden sollte.[/x_columnize][x_custom_headline level=”h2″ looks_like=”h2″ accent=”false” class=”cs-ta-center” style=”color: hsl(0, 0%, 100%);”]Schon gewusst?[/x_custom_headline][cs_text]Homosexualität war auch in Deutschland lange Zeit verboten. Der Paragraf 175 aus dem Jahr 1872 stellte sexuelle Handlungen zwischen Männern lange Zeit unter Strafe. Erst im Laufe der 1970er Jahre wurde er schrittweise aufgeweicht und 1994 schließlich ganz abgeschafft.[/cs_text][/cs_column][/cs_row][cs_row inner_container=”true” marginless_columns=”false” style=”margin: 20px auto 40px;padding: 0px;”][cs_column bg_color=”hsl(0, 0%, 100%)” fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ class=”cs-ta-center” style=”padding: 0px 40px 30px;”][x_custom_headline level=”h2″ looks_like=”h2″ accent=”false” class=”cs-ta-center” style=”color: hsl(0, 0%, 29%);”]YouTuber MrWissen2go erklärt, was es mit Transsexualität auf sich hat[/x_custom_headline][x_video_embed no_container=”false” type=”16:9″]

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Vorausgegangen war der Resolution eine internationale Kampagne, an der 628 Nichtregierungsorganisationen aus 151 Staaten beteiligt waren. Der UN-Menschenrechtsrat kann nun Staaten wie Sudan, Uganda und Nigeria vor der Weltöffentlichkeit anklagen, wenn dort weiterhin homosexuelle Liebe mit Strafen bis zur Hinrichtung bedroht wird. Bisher hat nur ein Staat die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert: Südafrika im Jahr 2006. Für 45 Prozent der Weltbevölkerung ist auch heute noch jede gleichgeschlechtliche Handlung illegal, wie eine Grafik der Washington Post illustriert.
[/cs_text][/cs_column][cs_column fade=”true” fade_animation=”in-from-bottom” fade_animation_offset=”350px” fade_duration=”500″ type=”1/2″ style=”padding: 0px;”][x_image type=”none” src=”http://www.dsw.org/wp-content/uploads/2016/11/Gay-Rights.jpg” alt=”” link=”true” href=”#” title=”https://www.washingtonpost.com/graphics/world/gay-rights/” target=”” info=”none” info_place=”top” info_trigger=”hover” info_content=””][cs_text]Die Rechte Homosexueller im internationalen Vergleich.
Quelle: https://www.washingtonpost.com/graphics/world/gay-rights/
[/cs_text][/cs_column][/cs_row][/cs_section][cs_section parallax=”false” style=”margin: 0px;padding: 45px 0px;”][cs_row inner_container=”false” marginless_columns=”true” style=”margin: 0px auto;padding: 0px;”][cs_column fade=”false” fade_animation=”in” fade_animation_offset=”45px” fade_duration=”750″ type=”1/1″ style=”padding: 0px;”][x_feature_headline level=”h2″ looks_like=”h3″ icon=”lightbulb-o”]Youth United: 25 Jahre DSW – 25 Themen [/x_feature_headline][x_gap size=”50px”]

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