Mädchen können …

… eigentlich genau das, was Jungs auch können – und umgekehrt. Die Wissenschaft sagt, dass viele Verhaltensweisen anerzogen und nicht angeboren seien. Wie groß der Anteil ist, darüber sind sich die klugen Köpfe noch nicht einig geworden. Fest steht, dass es schwierig ist, aus den über Jahrhunderte aufgebauten Rollenklischees auszubrechen. Schon im Kindesalter werden Verhaltensmuster vorgegeben und vorgelebt: Mädchen spielen mit Puppen, Jungs mit Autos, Mädchen tanzen Ballett, Jungs klettern auf Bäume, Mädchen mögen Rosa, Jungs Blau.
Wie fest verankert das traditionelle Rollenverständnis ist, zeigt sich auch an der Sprache: Oder wer weiß, ob ein männlicher Balletttänzer tatsächlich Ballerino heißt, es Zimmerfrauen gibt und wie männliche Hebammen genannt werden? Neben Berufsgruppen gibt es auch Sportarten und Eigenschaften, die typischerweise bestimmten Geschlechtern zugeschrieben werden. „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ heißt ein Bestseller der Jahrtausendwende. Damit ist doch schon alles gesagt, oder?

Keine freie Entscheidung

Besonders junge Frauen sehen sich in Entwicklungsländern oftmals einem vorgezeichneten Lebensweg gegenüber. Viele Mädchen werden noch vor ihrem 18. Geburtstag gezwungen zu heiraten. In der Konsequenz verlassen viele dieser Heranwachsenden vorzeitig die Schule – spätestens, wenn sie schwanger werden. Darauf folgt meist ein traditionelles Leben als Hausfrau und Mutter, in dem sie sich ihrem Ehemann unterordnen müssen und von ihm finanziell abhängig sind. Bei Verlust des Partners oder im Falle einer Scheidung kann das katastrophal für die Frauen sein. Ohne Ausbildung finden sie nur schwer eine gut bezahlte Arbeitsstelle.
In der Arbeit spiegeln sich die Rollenklischees wider. „Typische“ Aufgaben einer Frau werden gar nicht oder nur gering bezahlt. Laut dem Weltbevölkerungsbericht 2016 der Vereinten Nationen verbringen Frauen weltweit mehr Zeit mit unbezahlter Arbeit als Männer. Dazu gehören Hausputz, Kinderbetreuung und das Kochen. Rollenklischees aufzubrechen erfordert Zeit und das Engagement von Frauen und Männern, damit es in Zukunft keinen Kampf der Geschlechter, sondern eine Ergänzung von beiden gibt.
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Weibliche Emojis können das auch

Emojis sind aus dem Web 2.0, in dem wir und , Inhalte Beitrag auf Facebook teilen und gefälltmirbutton.de/, nicht wegzudenken. Aus dem am Anfang ist mittlerweile ein kleines Zeichen geworden. Ein hat sogar eine veröffentlicht, die nur aus Emojis besteht. Noch in diesem Jahr sollen die „Emoji 4.0″ verfügbar werden. Den ersten Ankündigungen zufolge wird es Emojis für neue Berufe geben, und zwar in einer und einer Version. Das Konsortium, das die Emojis entwickelt und für verschiedene Betriebssysteme standardisiert, möchte generell, dass Emojis in beiden Versionen zur Verfügung stehen. Mit ein paar einleuchtenden Ausnahmen, wie beim Bildzeichen einer schwangeren .

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