Was wir erreichen wollen

ODA-Quote in den Koalitionsvertrag: Deutschland muss sein Versprechen halten, mindestens 0,7 Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung dauerhaft in öffentliche Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (Official Development Assistance, ODA) zu investieren.

Keine Mittelkürzungen: Die Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe dürfen nicht unter das aktuelle Niveau fallen.

Internationale Zusammenarbeit stärken: Wenn Deutschland sich für mehr Solidarität und Multilateralismus einsetzt, inspiriert das weitere Länder, die globale Zusammenarbeit nachhaltig zu unterstützen – #ZusammenWeiterEntwickeln.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Warum wir das fordern

Eine starke deutsche Entwicklungspolitik ist gerade jetzt unerlässlich. Denn die Folgen von Covid-19 treffen Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen besonders hart. Das Erreichen der international vereinbarten nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 ist akut gefährdet – und damit auch das Recht aller Menschen auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben.

Jan Kreutzberg DSW

Kathrin H. Plan

Christoph W. WorldVision

Karoline L. ONE

Susanna K. StC

Karl-Otto Zentel CARE

Kerstin Blum GEGM

Rauner Brockhaus CBM

Marion Lieser Oxfam

Friederike Meister Global Citizen

Was für die Politik zu tun ist

Krisen gefährden die Erfolge der internationalen Zusammenarbeit. Um zusammen mit Menschen auf der ganzen Welt Entwicklung weiter voranzutreiben und Armut zu reduzieren, braucht es vor allem zwei Dinge: echten politischen Willen und eine starke Entwicklungsfinanzierung.

Deutschland hat vor 50 Jahren versprochen, die ODA-Quote einzuhalten. Mindestens 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung sollen in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe fließen. Das gilt auch in der neuen Legislatur und muss fest im Koalitionsvertrages verankert sein.

Ein gut gefüllter Etat ist die Voraussetzung für planbare und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit. Weniger Geld ist keine Lösung. Der Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums darf daher nicht unter das aktuelle Niveau von 12,43 Mrd. Euro fallen.

Als eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt muss Deutschland Vorreiter im Bereich Globale Gesundheit (SDG 3) und Geschlechtergerechtigkeit (SDG 5) sein. Dazu gehört voller Einsatz für die Umsetzung der SDGs bis zum Jahr 2030.

Die Kampagne #ZusammenWeiterEntwickeln

Hinter der Kampagne #ZusammenWeiterEntwickeln stehen 13 Entwicklungsorganisationen. Wir wollen erreichen, dass die neue Bundesregierung ausreichend finanzielle Mittel bereitstellt, um mehr globale Gerechtigkeit zu schaffen und Armut zu bekämpfen.  Vor der Bundestagswahl und während der Regierungsbildung machen wir deshalb darauf aufmerksam, dass nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit ein klares Bekenntnis im Koalitionsvertrag braucht.

Initiiert von:
Partnerorganisationen:

#ZusammenWeiterEntwickeln

Pressemitteilungen zur Kampagne

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserer Kampagne „#ZusammenWeiterEntwickeln“? Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Sie erreichen uns montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr telefonisch. Für allgemeine Anfragen zur Arbeit der DSW verwenden Sie gerne unser Kontaktformular.

Anke Witte
Pressesprecherin | Leiterin Abteilung Kommunikation

Telefon: +49 511 94373-32
E-Mail: presse[at]dsw.org