Der Medienpreis
„Weltbevölkerung”

Im Rahmen des seit 2007 bestehenden Medienpreises „Weltbevölkerung“ finanziert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung Recherchereisen nach Afrika südlich der Sahara. Damit soll es Journalist*innen, Blogger*innen und YouTuber*innen ermöglicht werden, Beiträge zum Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdynamiken, Entwicklung und Gesundheit zu recherchieren und zu veröffentlichen.

ALLES WICHTIGE ZUR BEWERBUNG

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury.
Die Preisträger*innen werden bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Medienpreis “Weltbevölkerung” wird im Jahr 2019 wieder ausgeschrieben.

Ansprechpartnerin

Malene Hummel (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
  • 0511 / 94373-20
  • malene.hummel@dsw.org

Sonderpreis für Nachwuchsjournalisten

Nachwuchsjournalisten (Journalistikstudierende und Journalisten im Alter bis 30 Jahre) können sich für einen Sonderpreis bewerben. Finanziert wird eine Recherchereise nach Afrika südlich der Sahara (siehe dazu Leistungen unter Punkt 4).

Der Beitrag soll im „Tagesspiegel“ veröffentlicht werden. Zum Themenspektrum und zu den Bewerbungsunterlagen siehe Punkt 3 (mit Ausnahme der Absichtserklärung eines in Deutschland erscheinenden Mediums).

Die Jury



Das war der Medienpreis 2018


Am 21. November 2018 haben wir den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2018 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Habel Berlin verliehen.

Geehrt wurden vier Journalist*innen, die mithilfe von Reisestipendien der Stiftung in Afrika südlich der Sahara recherchiert und ihre Beiträge unter anderem im Deutschlandfunk und im WDR veröffentlicht hatten. Die Preisträger sind Katharina Nickoleit mit dem Thema „Schwangerschaftsabbrüche in Kenia“, Arndt Peltner dem Thema „Auswirkungen der US-Außenpolitik am Beispiel Somalia“ und Volkart Wildermuth mit dem Thema „Gesundheitsversorgung in Äthiopien“.
Die DSW zeichnete zudem den Nachwuchsjournalisten Benjamin Breitegger aus, dessen Artikel über die Arbeit einer Krankenschwester in Äthiopien im Tagesspiegel erscheinen wird.

„Mit dem Medienpreis wollen wir den engen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara stärker in die öffentliche Diskussion einbringen“, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Die Recherchereisen der Journalisten zeigen, dass im Bereich der Gesundheitsversorgung schon viel erreicht wurde. Doch bleibt der Handlungsdruck weiterhin groß.“


Die Preisträger*innen 2018

Die Preisträger*innen des Medienpreises “Weltbevölkerung” 2018 bei der Preisverleihung am 21. November 2018: Volkart Wildermuth, Katharina Nickoleit, Benjamin Breitegger und Arndt Peltner (v.l.n.r.).
Foto: Jörg Farys/DIE.PROJEKTOREN