Unsere Projekte


In unseren Projekten in Ostafrika erfahren junge Menschen, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und einer Ansteckung mit HIV schützen können. Zudem lernen sie durch unsere Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, wie sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. Damit helfen wir ihnen, sich selbst aus der Armut zu befreien.

Jugendliche klären Jugendliche auf

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  • Y2Y – Youth-to-Youth Project
  • Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda

Dies ist unser Kernprojekt und gleichzeitig unser Ansatz, von dem fast alle anderen Projekte ausgehen. Jugendliche in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda haben häufig keine Möglichkeit, offen über Sexualität und Verhütung zu sprechen. Doch in den Jugendklubs der DSW sind diese Themen kein Tabu. Sexuelle Aufklärung findet in einem jugendgerechten Rahmen statt. Und: hier entstehen neue Chancen für die Zukunft. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Stärkung und Förderung junger Menschen, damit diese ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte sowie ihre sozioökonomische Situation verbessern können.

Förderung des religiösen Dialogs zu Aufklärung und Verhütung

  • Faith to Action (F2A)
  • Fokus Ostafrika, Büro in Kenia

Das Ziel des von der DSW ins Leben gerufene Faith to Action-Netzwerkes ist es die Stärkung der Verantwortung religiöser Organisationen, Informationen für Jugendliche zu sexueller und reproduktiver Gesundheit bereit zu stellen. Das F2A Netzwerk umfasst mehr als 60 registrierte Mitgliedsorganisationen aus 14 Ländern.

Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung

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  • Project to educate against female genital mutilation
  • Tansania

In einigen Teilen Tansanias sind bis zu 70 Prozent aller Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung. Das Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe der Jugendklubs dazu beizutragen, dass die Bevölkerung besser über die Folgen von FGM aufgeklärt wird. Um diese schädliche, traditionelle Praktik langfristig abzuschaffen, ist es wichtig, die Mädchen über ihre Rechte zu informieren und sie darin zu stärken, diese einzufordern. Darüber hinaus muss durch gezielte Aufklärungs- und Informationsarbeit eine Einstellungsänderung bei den Entscheidungsträger*innen in den Gemeinden herbeigeführt werden, die dann eine nachhaltige Verhaltensänderung zur Folge hat.

Sexualaufklärung für Zehn- bis 14-Jährige

  • YAP – Young Adolescents Project
  • Kenia

Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung Kenias ist jünger als 15 Jahre. Die Heranwachsenden sind einem hohen Risiko ausgesetzt, ungewollt schwanger zu werden und sich mit HIV zu infizieren. Sexueller Missbrauch ist weit verbreitet: Mehr als ein Fünftel aller Jugendlichen unter 15 Jahren hat ein erzwungenes „erstes Mal“. Nicht selten ist dabei das Lehrpersonal involviert. Hier setzt das Young Adolescents Project (YAP) an: Heranwachsende zwischen zehn und 14 Jahren an 18 Grundschulen sowie deren Eltern und Lehrer*innen erhalten altersgerechte Informationen zu Sexualität und Verhütung. Das Wissen hilft den Jugendlichen, bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen auf ihre Rechts zu bestehen, verantwortungsbewusst zu handeln und gesundheitliche Gefahren zu vermeiden. Zudem mussten in der Vergangenheit viele Schulmädchen aufgrund fehlender Hygieneartikel zu Hause bleiben, wenn ihre Regelblutung einsetzte. Im Rahmen des Projekts erhalten die Mädchen Pakete mit Monatsbinden, Unterhosen und Menstruationskalendern.

Gegen Scheidenfisteln in Äthiopien

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  • Fight Fistula – Strengthening Access to Obstetric Fistula Prevention and Treatment
  • Äthiopien

Im Rahmen des Projektes „Fight Fistula“ engagiert sich die DSW seit vielen Jahren für die Prävention von Scheidenfisteln in Äthiopien. Scheidenfisteln sind eine folgenschwere Geburtsverletzung, von der in erster Linie junge Frauen betroffen sind, deren Körper für eine Geburt noch nicht ausgereift ist. In der Folge können die betroffenen Frauen ihre Ausscheidungen nicht mehr kontrollieren. Dies führt zu sozialer Ausgrenzung der Betroffenen. Schätzungen zufolge leben weltweit bis zu 3,5 Millionen Frauen mit Scheidenfisteln. Allein in Äthiopien kommen jährlich 9.000 Fälle hinzu. Dabei könnten Fisteln in den meisten Fällen durch Operationen behoben werden: 90 Prozent aller Scheidenfisteln sind heilbar. Die DSW unterstützt deshalb seit 2006 die Arbeit des Fistula Hospitals in Addis Abeba und Bahir Dar. Dort werden jedes Jahr 1.200 Frauen operiert, die an einer Scheidenfistel leiden.

Unterstützung junger, verheirateter Frauen in Äthiopien

  • Scaling up Promoting community based response to RH and Livelihood needs of adolescent married girls
  • Äthiopien

In Äthiopien bauen wir unseren Jugendaufklärungsansatz aus und konzentrieren uns mit unseren Schulungsmaßnahmen im Rahmen dieses Projekts auf jugendliche, verheiratete Mädchen und junge Frauen. Die Frauen bekommen in Schulungen gezeigt, wie sie ihren eigenen Weg gehen können, anstatt in sehr jungen Jahren schwanger zu werden.

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