
Der Medienpreis
Weltbevölkerung
Im Rahmen des seit 2007 bestehenden Medienpreises Weltbevölkerung finanziert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Recherchereisen nach Afrika südlich der Sahara. Damit soll es Medienschaffenden ermöglicht werden, Beiträge über Bevölkerungsentwicklung, globale Gesundheit und Geschlechter(un)gerechtigkeit zu veröffentlichen.
Sie sind Medienschaffende, Content Creator oder Redakteur*in?
Die Bewerbungen für 2025 sind abgeschlossen – aber bewerben Sie sich gern für das nächste Jahr.
Der Medienpreis 2025
Wir stellen vor: Unsere Preisträgerinnen und Preisträger des DSW Medienpreises Weltbevölkerung
Medienpreis Weltbevölkerung
Anne Ackermann,
Veronica Frenzel
Sie war auf dem Weg vom Mann zur Frau – dann kam Trump
Dank US-Hilfe konnte die Transfrau Tiana in Südafrika eine Hormonbehandlung beginnen – bis Trump die Gelder stoppte. Jetzt hängt sie fest, irgendwo zwischen Mann und Frau.
Veröffentlicht auf Stern.de. Hier lesen.
Nachwuchspreis
Rebecca Stegmann
Der giftige Wind von Kabwe
Im sambischen Kabwe haben viele Kinder ungewöhnlich hohe Bleiwerte im Blut. Schuld ist eine vor vielen Jahren geschlossene Mine. Der Abraum vergiftet die Stadt weiter: weil große Firmen daran verdienen.
Veröffentlicht auf taz.de. Hier lesen.
Medienpreis Weltbevölkerung
Clara Hellner
Traditionelle Medizin im kenianischen Gesundheitssystem
Medienpreis Weltbevölkerung
Lara Voelter
Granny-Fightclub in Nairobis Slum
Medienpreis Weltbevölkerung
Jan Rübel
Nicht mit mir
Kenias Gen Z will weniger Kinder kriegen. Eine Chance für das Land, weil Familien mehr Geld für Bildung und Gesundheit bleibt. Doch dafür sind gute Jobs für junge Menschen nötig – und selbstbewusste Frauen, die den Fortschritt vorantreiben. Kann die Wende gelingen?
Veröffentlicht in der Frankfurter Rundschau. Hier lesen.
Ein Fest für den Journalismus
Es war ein Abend, an dem nicht nur in jeder Hinsicht ausgezeichnete Journalisten gefeiert wurden, sondern auch der Journalismus selbst. Dieser sei „der Versuch, die Welt zu begreifen, in dem man sie erzählt.“ So brachte Svenja Gräfen es im ersten von zwei Poetry-Slams, die der DSW-Medienpreisverleihung ihren Rahmen gaben, auf den Punkt. Denn, so heißt es an anderer Stelle des wunderbaren Textes: „Allzu oft sind es die gleichen, die verschwinden. Die, deren Stimmen zu leise sind, um durch die Schlagzeilen zu dringen. Die, deren Leben zu unbequem sind, um ins Abendprogramm zu passen.“ Über den berufsalltäglichen Kampf, sie dennoch auf den Redaktionsplan zu bringen, berichteten die fünf anwesenden Preisträger*innen dem gespannt lauschenden Publikum in der Kleinen Nachtrevue Berlin unter der einfühlsamen Moderation von Ninia LaGrande.
„Über Afrika haben wir doch dieses Jahr schon berichtet“, bekäme man dann zu hören, sagt Veronica Frenzel, die gemeinsam mit der Fotografin Anne Ackermann, die leider nicht anwesend sein konnte, über eine Transfrau in Kenia berichtet hat und damit „thematisch gleich doppelt in der Nische“ war. Ein weiteres Problem sei natürlich auch die Finanzierung, erzählt Rebecca Stegmann, die man auch dann nicht leicht bekäme, wenn man wie sie über eine Bleimine in Sambia berichtet, die Mensch und Natur vergiftet, ein doch gar nicht so „nischiges“ Umweltthema – aber eben doch sehr weit weg.
Allerdings sei genau das nun mal ihr Job, bekräftigte Jan Rübel, das Ferne und Fremde zu erzählen und zu erklären, auch wenn es so komplizierte Dinge wie die Chancen einer demografische Dividende sind, die in seiner Geschichte über Kenias Gen Z eine Rolle spielen, oder das Potenzial der traditionellen Medizin, mit der Clara Hellner sich beschäftigt hat. Das man sich bei dieser Arbeit auch in ernste Gefahr begeben kann, davon wusste Lara Voelter zu berichten, die bei ihren Recherchen über den „Granny Fightclub“ in Nairobi erfahren musste, dass diese Frauen in vielerlei Hinsicht mit harten Bandagen kämpfen.
Die Diskussionen wurden auch nach dem offiziellen Programm noch angeregt weitergeführt. Große Einigkeit herrschte darüber, wie wichtig Stipendien wie der DSW-Medienpreis sind, die solche Reisen und Reportagen dann doch immer wieder ermöglichen. „Nicht, weil die Welt dadurch leichter wird, gerechter, weniger überfordernd“, so schließt Svenja Gräfen diese Hymne auf den Journalismus, „sondern weil sie erzählbar bleibt. Und weil Erzählen manchmal das Einzige ist, was verhindert, dass sie uns entgleitet.“
Das war der
Medienpreis Weltbevölkerung 2024
„Blickt auf die Frauen in Afrika, zeigt ihre Gesichter, erzählt ihre Geschichten“ – mit diesem Appell eröffnete Stella Nyanzi die feierliche Verleihung des DSW Medienpreises 2024 in Berlin. Ausgezeichnet wurden Journalist*innen, die mutig über Frauenrechte, Homosexuellen-Verfolgung und Genitalverstümmelung in Afrika berichteten. Im Zentrum der Diskussion: die wachsenden globalen Herausforderungen für körperliche Selbstbestimmung und die Frage, wie Glaubwürdigkeit und Engagement in der Menschenrechtsarbeit erhalten bleiben können.
Das war der
Medienpreis Weltbevölkerung 2023
Nach einer Pause von drei Jahren kehrte der Medienpreis Weltbevölkerung endlich zurück. So wie viele Bereiche unserer Gesellschaft während der COVID-19-Pandemie stillstanden, war auch uns die Durchführung des Medienpreises verwehrt – weltweite Lockdowns, Reise- und Ausgangsbeschränkungen zwischen 2020 und 2023 machten es uns unmöglich. Endlich war die Zwangspause vorüber. Wir haben uns sehr gefreut, den Medienpreis „Weltbevölkerung“ wieder durchführen zu können und sind begeistert von den entstandnen Beiträgen und Recherchen.

Archiv
Hier können Sie sich einen Eindruck über vergangene Medienpreise verschaffen. Bitte beachten Sie, dass wir auf dieser Seite aufgrund technischer Umstellungen bisher nur bis ins Jahr 2019 archivieren. Sollten Sie Informationen früherer Medienpreisverleihungen wünschen, bitte wir Sie, uns zu kontaktieren.
„Blickt auf die Frauen in Afrika, zeigt ihre Gesichter, erzählt ihre Geschichten“, appellierte die ugandische Menschenrechtsaktivistin und Lyrikerin Stella Nyanzi an die Gäste der feierlichen Verleihung des Medienpreises Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) am Donnerstagabend in der Hörsaalruine der Charité Berlin. Dort wurden sieben Journalist*innen ausgezeichnet, die den Aufruf von Stella Nyanzi, die in Uganda für ihren Einsatz für LGTBQI-Rechte im Gefängnis saß und heute in Deutschland lebt, bereits gefolgt sind:
Brigitte Wenger für ihre Reportage „Spielend gegen Widerstände“, über Frauenfußball in Ghana,
Tobias Assmuth und Anne Ackermann für „Femizide in Kenia“ und
Bettina Rühl und Arndt Peltner für „Homosexuellen-Verfolgung in Afrika und der Einfluss von US-Missionaren“.
Miri Watson und Isabella Finholdt, erhielten den Nachwuchspreis für ihre Reportage „Gambia: Verstümmelte Rechte“, über die drohende Legalisierung der Genitalverstümmelung.
Dass die körperliche Selbstbestimmung heute wieder mehr denn je in Frage gestellt werde, sei bei weitem kein afrikanisches, sondern ein beängstigender Weise ein globales Phänomen, konstatierte Jan Kreutzberg, Geschäftsführer der DSW, in seiner Begrüßungsansprache. Doch in Afrika „lassen sich diese Tendenzen und globalen Einflüsse geradezu wie unter einem Brennglas bündeln und beobachten.“ Über den Vormarsch der ultrakonservativen Kräfte auf dem Kontinent diskutierten im Anschluss Moderatorin Ninia LaGrande mit Stella Nyanzi, Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Henrik Maihack, Leiter der Abteilung Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung und Barbara Schirmel, Regionalreferentin, Expertin für Gender und Diversity beim Bischöflichen Hilfswerk Misereor. Große Einigkeit herrschte auf dem Podium, dass es bei diesem Thema vor allem auch um Glaubwürdigkeit ginge: „Wie soll ich für das Recht auf sicheren Schwangerschaftsabbruch werben, wenn wir im eigenen Land immer noch über den Paragrafen 218 diskutieren“, brachte Bärbel Kofler es auf den Punkt und auch Henrik Maihack verwies darauf, dass der Einfluss westlicher Nationen immer dann spürbar sinke, wenn diese in internationalen Konflikten geopolitische Interessen über die Menschrechte stellten. Barbara Schirmel erinnerte daran, dass es trotz aller Widerstände unabdingbar sei, im Gespräch und bei den Menschen zu bleiben.
Am Donnerstagabend blieben die Gäste noch lange miteinander im Gespräch.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2024
Medienpreis Weltbevölkerung
Bettina Rühl,
Arndt Peltner
„Homosexuellen-Verfolgung in Afrika und der Einfluss von US-Missionaren“
In mehr und mehr afrikanischen Ländern werden Gesetze gegen Homosexuelle verabschiedet. Was dabei auffallend ist: US-amerikanische, christlich-konservative Gruppen setzen sich verstärkt für diese offene gesetzliche Diskriminierung und Bestrafung von Homosexullen und Trans-Personen in den verschiedenen afrikanischen Ländern ein.
Der Beitrag erschein am 17.12 bei SWR Wissen.
Medienpreis Weltbevölkerung
Brigitte Wenger
»Spielend gegen Widerstände«
Noch vor wenigen Jahren mussten ghanaische Mädchen darum kämpfen, überhaupt kicken zu dürfen. Heute bringen Eltern ihre Töchter ins Training. Fußball wird zur Migrationshoffnung für Frauen aus Afrika.
Der Artikel erschien am 13.11. im Fußballmagazin «Zwölf» und am 14.01.25 in der Frankfurter Rundschau.
Medienpreis Weltbevölkerung
Anne Ackermann,
Tobias Asmuth
»Femizide in Kenia« Jacinta Ayuma, Mutter zweier Kinder, erschlagen von ihrem Ex-Partner; Grace Thuiya, Studentin, erstochen von ihrem Freund. Immer mehr solcher Morde haben in Kenia Proteste gegen die Gewalt von Frauen ausgelöst. Was kann die Bewegung erreichen?
Der Beitrag ist in der DIE ZEIT und in der Wochenzeitung aus Zürich erscheinen.
Nachwuchspreis
Miri Watson,
Isabella Finholdt
»Gambia: Verstümmelte Rechte«
Das Projekt „Penduka“ bietet Frauen in Namibias Hauptstadt Windhuk finanzielle Sicherheit und Qualifizierung.
Der Beitrag erschien in der Frankfurter Rundschau.
Nach drei langen Jahre Corona-Pause wurde die Verleihung des DSW-Medienpreises „Weltbevölkerung“ mit vielen Gästen und einem abwechslungsreichen Programm im Pavillon Hannover gefeiert. Die Ehrung der Preisträger fand am Tag gegen Gewalt gegen Frauen, dem “Orange Day” statt und bot so auch den Anlass für eine Podiumsdiskussion sowie die Eröffnung von gleich zwei Ausstellungen zum Thema.
Moderiert wurde der Abend, zu dem neben der DSW auch die Christoffel-Blindenmission (CBM) geladen hatte, von Ninia LaGrande. Diese sorgte in ihrer Rolle als Poetry Slammerin dann auch für einen der Höhepunkte des Abends: Ihr sehr persönlicher Text zum Thema Gewalt gegen Frauen wurde gleich zu Beginn mit begeistertem Applaus bedacht. Im Anschluss führte sie souverän und einfühlsam durch die Podiumsdiskussion über geschlechtsspezifische Gewalt. Sehr differenziert debattierten Kirsten Böök (Justizministerium Niedersachsen), Lisanne Richter (Catcalls of Hannover), Aktivistin und Autorin Nujeen Mustafa mit Angela Bähr (stellvertretende Geschäftsführerin der DSW) und Anne Schrader (CBM) unter anderem über die Frage, ob Femizid ein eigener Straftatbestand werden sollte.
„Zusammenhang stärker in öffentliche Diskussion rücken“
Im zweiten Teil des Abends wurde dann der unter der Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schultze stehende Medienpreis Weltbevölkerung verliehen. Ninia LaGrande stellte die ausgezeichneten Beiträge von Jana Gioia Baurmann, Nadija Drlic, Katrin Gänsler und Andrea Wojtkowiak, Lisa Rauschenberger und Jonas Reese sowie Rebecca Wolfer vor. Sie alle haben sich Themen gewidmet, die im Bereich globale Gesundheit und/oder Geschlechtergerechtigkeit beheimatet sind. „Wir wollen mit unserem Medienpreis den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit in Afrika südlich der Sahara stärker in die öffentliche Diskussion rücken“, sagte Angela Bähr, die gemeinsam mit der stellvertretenden Stiftungsratsvorsitzenden, Renate Bähr, die Preisschalen überreichte. Musikalisch begleitet wurde das ganze Programm von den farbenfrohen und fröhlichen Auftritte der Band HIHEME aus Köln, die sowohl afrikanische als auch feministische Akzente setzte.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2023
Medienpreis Weltbevölkerung
Jana Gioia Baurmann
„Das kranke Paradies“
Ein Viertel der Bevölkerung auf Mauritius hat Diabetes, die Dunkelziffer mitgerechnet jede zweite Person. Unterwegs auf einer Insel, die ein tödliches Problem hat.
Der Beitrag wird Ende November auf Zeit.de erscheinen.
Medienpreis Weltbevölkerung
Andrea Wojtkowiak,
Katrin Gänsler
»Let’s talk about sex«
Sexualität, Aufklärung, Familienplanung: All das war in Benin bis vor kurzem ein großes Tabu. Auch der Zugang zu Verhütungsmitteln war schwierig. Doch durch das Engagement von Frauen ist sexuelle Gesundheit mittlerweile sogar Teil des Lehrplans.
Der Beitrag zum Hören auf Deutschlandfunk Kultur „Benin – Wie das Land zum Vorbild für Familienplanung wurde“ und zum Lesen Hier [Südwindmagazin 11-12/2023] erschienen. Ein weiterer Artikel erschien Ende November in der taz.
Medienpreis Weltbevölkerung
Nadija Drlic
„Tabuthema Menstruation: Wie ein Sozialhilfeunternehmen Frauen in Senegal helfen will“
Menstruationsartikel sind zu teuer und die Menstruation ist ein Tabuthema – das ist die aktuelle Situation für Frauen in Senegal. Hier will das Sozialhilfeunternehmen „ApiAfrique“ Abhilfe schaffen: mit wiederverwendbaren Binden aus Stoff und der Aufklärung über den Frauenkörper.
Der Beitrag ist als Video auf RTL PLUS und STERN.de und VOX erschienen.
Medienpreis Weltbevölkerung
Lisa Rauschenberger,
Jonas Reese
»Telemedizin in Ruanda«
Ruanda gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein britisches E-Health-Unternehmen bietet dort über Jahre Telemedizin im großen Stil an. Doch nun ist der Konzern insolvent – und hinterlässt eine Riesenlücke.
Der Beitrag ist hier nachzulesen [Frankfurter Rundschau] und anhörbar auf DLF.
Nachwuchspreis
Rebecca Wolfer
»Mit bunten Stoffen in die Unabhängigkeit«
Das Projekt „Penduka“ bietet Frauen in Namibias Hauptstadt Windhuk finanzielle Sicherheit und Qualifizierung.
Der Beitrag erschienen in NOZ und hier lesbar.
Am 28. November 2019 haben wir den Medienpreis „Weltbevölkerung“ 2019 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der GIZ-Repräsentanz Berlin verliehen.
Geehrt wurden neun Journalist*innen, die mithilfe von Reisestipendien der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Afrika südlich der Sahara recherchiert und ihre Beiträge unter anderem bei Spiegel Online und dem YouTube Kanal Y-Kollektiv veröffentlicht hatten. Die Preisträger*innen sind Sarah Lehnert und Johannes Musial mit dem Thema „HIV und Aids in Botswana“, Nora Belghaus und Fabian Franke mit dem
Thema „Alternative Initiationsriten der Maasai in Kenia“, Jana Sepehr und Linnéa Kviske mit dem Thema „Brain Drain Migration und die Folgen in Ghana“ sowie Jonas Wresch und Fiona Weber-Steinhaus mit dem Thema „Der weibliche Kampf gegen das Ebola-Virus in der D.R. Kongo“.
Die DSW zeichnete zudem den Nachwuchsjournalisten David Ehl aus, dessen Artikel über den Flächenkonflikt zwischen Mensch und Natur in Ruanda in der Berliner Zeitung erschienen ist.
Die Preisträger*innen 2019
David Ehl: Wald der Hoffnung
Johannes Musial und Sarah Lehnert: Warum HIV und AIDS noch immer eine Herausforderung sind
Nora Belghaus und Fabian Franke: Genitalverstümmelung in Kenia – Kampf gegen Rasierklingen
Jana Sepehr und Linnéa Kviske: Ärztemangel in Afrika und So sollen Drohnen Menschenleben retten
Fiona Weber-Steinhaus und Jonas Wresch: Der Kampf gegen das Ebolavirus in der DR Kongo (erschienen im STERN 30/2020)

Alles Wichtige zur Bewerbung
Teilnehmen können Redakteur*innen, freie Journalist*innen und Content Creator.
Vergeben werden die Rechereisen zu den Themen
- Geschlechter(un)gerechtigkeit
- Bevölkerungsentwicklung
- Frauenrechte
- Globale Gesundheit
- sexuelle Gesundheit und Rechte
in Subsahara-Afrika
Die Bewerbung enthält:
- ein Exposé (max. vier Seiten) mit der Herangehensweise (Thema, Recherchequellen etc.) und einer Einschätzung der zu erwartenden Kosten der Recherchereise,
- das ausgefüllte Bewerbungsformular,
- einen tabellarischen Lebenslauf,
- mindestens eine bereits veröffentlichte Arbeitsprobe und
- eine Absichtserklärung eines in Deutschland erscheinenden Mediums (Print, Online, TV oder Radio), den Beitrag zu veröffentlichen, bzw. eine Ideenskizze, wie die Inhalte Bekanntheit erlangen sollen.
Einsendeschluss ist der 31. März des laufenden Jahres.
Sie legen in Ihrem Exposé überzeugend dar, wie Sie eines der im Folgenden genannten Themen im Rahmen einer Reise nach Afrika südlich der Sahara erarbeiten und zu einem Beitrag verarbeiten wollen. Das Themenspektrum umfasst:
- Gesundheitssituation: vor allem Familienplanung, Sexualaufklärung, HIV und Aids, Kinder- und Müttersterblichkeit, Gesundheitssysteme, armutsassoziierte und vernachlässigte Krankheiten
- Ursachen und Folgen von Bevölkerungsdynamiken: vor allem Bevölkerungswachstum sowie die junge Altersstruktur von Bevölkerungen und ihr Potenzial für Entwicklung,
- Situation von Mädchen und Frauen: vor allem fehlende Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, Kinderehen und Teenagerschwangerschaften.
Der Beitrag sollte möglichst auch Erfolge, zum Beispiel durch staatliche bzw. private Programme oder durch individuelle, positiv gewendete Lebenswege aufzeigen. Da eine verbindliche Vorabfestlegung auf Erfolgsbeispiele nicht möglich ist, ist dies allerdings kein Entscheidungskriterium für die Jury.
Die Bewerbung kann postalisch an unsere Adresse in Hannover oder digital an medienpreis@dsw.org versandt werden.
Finanziert werden bis zu sechs Recherchereisen, die bis spätestens Ende August des aktuellen Jahres realisiert sein sollen. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) übernimmt die Finanzierung von Flug, Unterkunft, Verpflegung, lokalem Transport und Übersetzer*in für eine ca. einwöchige Reise nach Afrika südlich der Sahara. Diese Zahlungen richten sich nach den Angaben im Exposé und werden nur nach vorheriger Absprache mit der Stiftung übernommen.
Nachwuchsjournalist*innen (Studierende, Volontär*innen und Journalist*innen im Alter bis 30 Jahre) können sich für den Nachwuchspreis bewerben. Finanziert wird eine Recherchereise nach Afrika südlich der Sahara. Der Beitrag wird von einer renommierten Tageszeitung veröffentlicht. Bitte füllen Sie das Bewerbungsformular für Nachwuchsjournalist*innen aus. Zum Themenspektrum und zu den weiteren Bewerbungsunterlagen sehen Sie bitte unter „Bewerbung“ (mit Ausnahme der Absichtserklärung eines in Deutschland erscheinenden Mediums) und „Leistungen“.
Das Wichtigste in Kürze:
- Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Fachjury
- Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. März
- Die Gewinner*innen werden voraussichtlich Anfang Mai kontaktiert
- Die Preisträger*innen werden bei einer feierlichen Preisverleihung im November geehrt
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Nicole Langenbach
Abteilungsleiterin Pressearbeit und Stiftungskommunikation | Pressesprecherin
Telefon: +49 511 94373-20
E-Mail: nicole.langenbach[at]dsw.org















